Reizdarmsyndrom PDF
ReizdarmsyndromDas Reizdarmsyndorm bezeichnet gastrointestinale Beschwerden, die mit Störungen der Stuhlausscheidung einhergehen. 50% aller Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden leiden an dieser Erkrankung. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Ursache der Krankheit ist unbekannt. Häufig leiden Patienten unter psychischen Störungen. Die Funktion des Darmes wirkt bei diesen Personen auf psychische Belastungen stärker als bei gesunden Menschen.

 

Bauchschmerzen von krampfartingem, brennendem oder stechendem Charakter, Druckgefühl im Unterbauch können als Beschwerden auftreten. Weiterhin außern sich Symptome wie Völlegefühl, hörbare Darmgeräusche, Darmverstopfung oder Durchfall. Meist bessern sich die Beschwerden im Urlaub oder bei anstrengender Tätigkeit, da sich hier die Erkrankten nicht mehr so stark auf ihre Beschwerden achten.

Man unterscheidet drei Formen des Reizdarmsyndroms:

  • Reizdarmsyndrom mit vorherschender Obstipation (Verstopfung des Darms)
  • Reizdarmsyndrom mit vorherschender Diarrhoe (Durchfall)
  • Alternierendes Reizdarmsyndrom (Obstipation und Diarrhoe im Wechsel)

Aus dem Reizdarmsyndorm entwickelt sich in der Regel keine organische Erkrankung.

Eine effektive Therapie des Reizdarmsyndroms ist bisher nicht bekannt. Dem Patienten wird eine "kleine Psychotherapie" empfohlen, in der er über die Erkrankung aufgeklärt wird. Weiterhin kann eine diätische Maßnahme, wie eine Umstellung auf faserreiche Kost, die Beschwerden lindern. Ansonsten versucht man eine symptomatische Linderung zu erreichen, wie bei Bauchschmerzen Linderung durch eine Wärmetherapie. Häufig führen auch die Erlernung von Entspannungstechniken, wie z.B. autogenes Training, zu einer Verbesserung der Erkrankung.

 
Praxis Dr. med. Walter Thomé
Hausarzt - Internist - Arzt für Sportmedizin
Würzburger Straße 17
96049 Bamberg
Praxis
Dr. med. Walter Thomé
Reizdarmsyndrom PDF
ReizdarmsyndromDas Reizdarmsyndorm bezeichnet gastrointestinale Beschwerden, die mit Störungen der Stuhlausscheidung einhergehen. 50% aller Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden leiden an dieser Erkrankung. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Ursache der Krankheit ist unbekannt. Häufig leiden Patienten unter psychischen Störungen. Die Funktion des Darmes wirkt bei diesen Personen auf psychische Belastungen stärker als bei gesunden Menschen.

 

Bauchschmerzen von krampfartingem, brennendem oder stechendem Charakter, Druckgefühl im Unterbauch können als Beschwerden auftreten. Weiterhin außern sich Symptome wie Völlegefühl, hörbare Darmgeräusche, Darmverstopfung oder Durchfall. Meist bessern sich die Beschwerden im Urlaub oder bei anstrengender Tätigkeit, da sich hier die Erkrankten nicht mehr so stark auf ihre Beschwerden achten.

Man unterscheidet drei Formen des Reizdarmsyndroms:

  • Reizdarmsyndrom mit vorherschender Obstipation (Verstopfung des Darms)
  • Reizdarmsyndrom mit vorherschender Diarrhoe (Durchfall)
  • Alternierendes Reizdarmsyndrom (Obstipation und Diarrhoe im Wechsel)

Aus dem Reizdarmsyndorm entwickelt sich in der Regel keine organische Erkrankung.

Eine effektive Therapie des Reizdarmsyndroms ist bisher nicht bekannt. Dem Patienten wird eine "kleine Psychotherapie" empfohlen, in der er über die Erkrankung aufgeklärt wird. Weiterhin kann eine diätische Maßnahme, wie eine Umstellung auf faserreiche Kost, die Beschwerden lindern. Ansonsten versucht man eine symptomatische Linderung zu erreichen, wie bei Bauchschmerzen Linderung durch eine Wärmetherapie. Häufig führen auch die Erlernung von Entspannungstechniken, wie z.B. autogenes Training, zu einer Verbesserung der Erkrankung.

 
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